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Ayurveda

für die Einwohner von Sri Lanka 

 

Ayurveda erinnert an die alte ganzheitliche Naturheilkunde des indischen Subkontinents, an dem nun mal wie eine Perle die Insel Sri Lanka, das frühere Ceylon mit daran hängt.

Etwas näher am Äquator und die zwei Regenzeiten verwöhnen diese Insel geradezu mit einem Klima, in welchem eine Fülle von Pflanzen gedeiht, welche im Ayurveda alle ihren Nutzen als Heilmittel und Medizin haben.

 

Die Einheimischen werden hier auf der Insel kostenlos mit dem Ceylon Ayurveda versorgt, der Ayurveda ist eine Volksmedizin, hier werden in über 60 staatlichen Krankenhäusern Heilkuren durchgeführt. Bei schwierigen Erkrankungen kann eine solche ganzheitliche Kur bis zu drei Monaten dauern.

 

Diese Krankenhäuser liegen aber auch in sehr armen Gegenden, so auch das staatliche Ayurveda Krankenhaus in Beliatta.  Daher gibt es viele bedürftige Patienten und auch Bedarf an Ausstattung.

 

 

 

Wer hier helfen möchte kann uns gerne Sachspenden zukommen lassen, welche wir dann ohne Verluste direkt in diese Gegend weiterleiten. Hier eine kleine Auflistung, was alles gesammelt werden kann:

Weisse Baumwollbettlaken, leichte Kleidung (vorehr gewaschen), Turnschuhe (vorher in Waschmaschine gewaschen) Brillen, Hörgeräte, Plüschtiere für Kinder-Patienten, medizinische Geräte, z.B. Otoskope, Stetoskope aber auch ein veralteter Overheadprojektor oder medizinische Bestecke können hier noch nutzvoll verwendet werden.

 

Die Klinik in Beliatta

 

Hier gibt es 300 Betten für Einheimische Patienten.

Und hier wird getreu dem Veda das native Ceylon Ayurveda angewendet, ein ganzheitliches System, welches seit über zweitausend Jahren zusammen mit der buddhistischen Weltanschauung verbunden ist und Heilungschancen von über 80 % nennt.

 

Die Menschen im überwiegend buddhistischen Sri Lanka werden im Durchschnitt gemäß der Erhebung der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) 70 Jahre alt, dies ist ein sehr hoher Wert gegenüber den Nachbarländern in der dritten Welt und dieses Ergebnis wird auch der ayurvedischen Kenntnis und Versorgung zugeschrieben.

 

 

Vergleich mit Nachbarländern:

Indien, überwiegend Hinduistisch 60 Jahre

Malediven, überwiegend Moslems, 63 Jahre

 

Die Natur ist die Apotheke . . .

 

Die Krankenhäuser stellen ihre eigene Medizin her.

Hier in der Apotheke lagern Kräuter, Pflanzen, Hölzer, Wurzeln, um später verarbeitet zu werden für die Abkochungen, für die Pasten, für die Inhalationen, für die Öle und für die Medizin.

Die Insel bietet diesen Reichtum in der Fauna und es wird reger Austausch dieser Produkte mit Indien betrieben.

 

 

Auch Mönche werden manchmal krank . . .

 

. . . wie unser Bikkhu aus Dickwella, er ist Yoga-lehrer, Meditations-Lehrer und er lehrt buddhistische Tänze.

 

Sein Aufenthalt wegen seines Beinleidens beträgt vier Wochen, dafür aber wird hier nur reine Natur angewendet, garantiert ohne Nebenwirkungen.

 

Medizinherstellung . . .

 

Nach den jahrtausendalten Rezepten und Riten. Bis zu vier Monate kann eine Abkochung dauern, solange bis nur noch die reine Information = das Sattva und damit verbunden die Eigenschaften Rayas und Tamas vorhanden sind.

 

Zum Siddharta Taila, einem Heilöl, wird während der Herstellung die Information der Paritha (oder Piritha) zugeführt, es ist die Lehrrede Buddhas, welche in Sanskrit-Sprechgesängen beim Ayurveda eine wesentliche Rolle spielen.

 

Interessanterweise wird in den meisten buddhistischen Gemeinden diese Paritha jeweils zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang als Schutzfunktion bei den Tempeln abgespielt.

 

Trotzdem die Einheimischen die Sanskrit Worte nicht verstehen, so glauben sie doch daran, dass es einen gesundheitlichen Effekt für sie hat und liegen damit gar nicht so falsch, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung auf der Insel 73 Jahre beträgt. Dies ist gemessen mit den Nachbarländern ein sehr hoher Wert und für Länder der dritten Welt eher untypisch.

 

 

Bedürfnisse gibt es auch hier . . .

 

Trotz der kostenlosen Versorgung benötigen wir hier neue Bettlaken, Untersuchungsinstrumente, Brillen, Hörgeräte, Schulungsgeräte, usw.

 

Sehr unbürokratisch versuchen wir hier mit Hilfe von Fluggesellschaften, die Sachspenden direkt an die Empfänger zu bringen.

 

Auch ein in Europa nicht mehr beachteter Overhead-Projektor findet hier noch seinen Platz im Ausbildungsraum des Krankenhauses.

 

 

 

 

Kontakt:

 

Rosi Vatter, Am Ringofen 64, 41372 Niederkrüchten, Telefon 0(049)2163-89533

 

Zuschriften, Anfragen und Vorschläge gerne unter hilfe@lanka-online.com

 

Homepage  http://hilfe.lanka-online.com