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Kinder, Kinder !

Patenschaften in Sri Lanka

 

 

Für diese Kinder wollen wir Paten-Eltern finden. Sie gehören zu den ärmsten Familien des Fischerdorfes Kottegoda, ohnehin ein Landstrich welcher nicht so reich gesegnet mit Fremdenverkehr ist.

So verdienen die meisten mit der Küstenfischerei ihren Lebensunterhalt, dies findet jede Nacht im Einbaum statt, 2 Fischer jeweils paddeln in die See um dann im Morgengrauen mit etwas Fang zurückzukehren. Immerhin eine Einnahmequelle. Die 2 Familien welche wir hier vorstellen, haben keinen Ernährer mehr, im Fall der Familie Hennadige ist die Mutter teilgelähmt und kann somit noch schlechter das Schicksal ihrer 2 Kinder mitbestimmen.

Diese Kinder haben eine gute Chance, wenn sie etwas finanzielle Unterstützung bekommen, welche sie durch ihre Ausbildung führt.

Schulhefte, Busfahrten, Schuluniform, Freizeitkleider und natürlich gesundes Essen und Trinken unterstützt man schon mit 10 Euro pro Familie und Monat.

Und natürlich mit etwas Brief-Freundschaft, man verbessert sein Englisch und die Kinder sind stolz, jemanden in Europa zu haben und lernen ebenfalls intensiver diese Sprache, welche in Sri Lanka immer wichtiger wird.

E-mail hilft zur besseren Kommunikation, aber auch die gute alte Air-Mail geht natürlich und nach 7-10 Tagen ist der Brief vom Patenkind aus Sri Lanka vom Fischerdorf Kottegoda da !

 

 

 

 

Von links nach rechts:

Kumari (9 Monate) hat noch keine Paten-Eltern. Ist noch etwas Zeit bis zur Schule.

Durani (15 Jahre) hat schon jemand gefunden, braucht das jetzt notwendig wegen der weiterführenden Schule außerhalb von Kottegoda.

Sujith hat mit ihren 11 Jahren auch nicht mehr so lange Zeit um mit ein paar Euro monatlich eine sichere Ausbildung zu bekommen.

Mangala ist 13, ein Lausbub wie jeder andere, aber er geht brav zur Dorfschule.

Alle 4 haben keinen Vater mehr und sind aber nur ein Beispiel für noch ein paar Familien, die in ähnlichen Verhältnissen leben.

Denn die hier gezeigten Kinder werden bereits von uns versorgt.

 

 

 

 

 

 

Familie Hennadige. Die Mutter leidet seit 3 Jahren an einer halbseitigen Lähmung.

Nuwan im Alter von 13 Jahren braucht wie seine Schwester Nawanjana (6 Jahre) neue oder auch gebrauchte Kleidung. Beide Kinder gehen natürlich in die Schule im Dorf. Die Renovierung der Hütte kann mit wenigen Mitteln so gestaltet werden, damit auch in der Regenzeit innen alles trocken bleibt.

Es wurde bereits damit begonnen.

 

Eine Patenschaft sieht vor, dass die Familie einen monatlichen Betrag von

10 Euro zur Verfügung hat und das zum Geburtstag oder zum Neujahr (14.April) ein Geschenk verschickt wird.

 

Da unser Sohn, welcher dort arbeitet, regelmäßig hin-und herfliegt, kann natürlich auch immer etwas mitgegeben werden. Fotos sind natürlich ganz wichtig und bekommen immer einen Ehrenplatz, selbst in der kleinsten Hütte.

Wir wollen unsere Patenkinder auch ab und zu in den Ferien einladen und sammeln ständig T-Shirts, kurze Hosen, Kindersandalen, Kinderturnschuhe, abgelegte Brillen, Rucksäcke als Schulranzen, wobei dies auch in der Schule verteilt wird, wenn es mal mehr sein sollte.

 

 

 

Wie entstand das alles ?

 

Durch unseren Sohn Andreas und seine Melanie, welche in der Nähe ein Ayurveda-Resort leiten, haben wir durch die häufigen Besuche dort viele Familien kennengelernt und nach Kontakten mit dem Friedensrichter im Dorf und mit dem Lehrer-Kollegium an der Dorfschule war die Idee dazu geboren.

Wir haben erst begonnen, uns darüber Gedanken zu machen, wie wir den Kontakt zu unseren beiden Patenkinder halten können, und wie wir sicherstellen dass das Geld auch direkt ankommt.

Zwei der Dorf-Ältesten, Mister Garvin und Mister Edward, bilden das Komitee und verwalten das Geld, welches wir für unsere Schützlinge für das nächste Halbjahr hinterlegt haben. Da die beiden liebenswürdigen Buddhisten selbstlos und emsig schon Statuten ausgearbeitet haben, haben wir ein sehr gutes Gefühl damit. Internetzugang ist im Resort eingerichtet, nicht besonders zuverlässig, aber wir können Briefe in Englisch an die Familien weiterleiten.

 

Was sollte beachtet werden ?

 

Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen schreiben wir hier ein paar Fragen und Hilfen auf, die wir für das Wohl der Kinder bzw. Familien stellen:

 

  1. Warten Sie noch etwas, bevor Sie jetzt schnell eine Patenschaft eingehen wollen, schlafen Sie etwas darüber und prüfen Sie ob der Wunsch stärker oder schwächer wird !
  2. Wie lange wollen Sie für solch eine Patenschaft verantwortlich sein ? Wissen Sie dies schon ? Es ist besser, es direkt den Familien mitzuteilen, wenn solch eine Patenschaft zeitlich beschränkt sein soll ?
  3. Erwarten Sie nicht zu viel „Feed-Back“ von den Kindern und der Familie, ein bis zweimal Postkarten pro Jahr ist so die Regel !
  4. Bitte, bitte verstehen Sie dass diese Kinder kein exotisches Vorzeigeobjekt sind, sie sind Individuen, welche dieselbe Erwartung an das Leben haben, wie Ihre eigenen Kinder !
  5. Erwarten Sie bitte keine Vorauswahl mit Bildern oder Bedingungen, Patenkinder sind keine Katalogartikel ?

 

Sollte Sie dies nicht abgeschreckt haben, dann treten Sie ruhig in Kontakt mit uns.

 

 

Andere Soforthilfe, die uns auffiel:

 

Nach dem Tsunami waren die Teams vom Deutschen Technischen Hilfswerk (THW) in Sri Lanka und haben Wasseraufbereitungs-Anlagen installiert.

Hier im Bild sieht man eine Wasserentnahmestelle.

Wenn man auf das Bild klickt, wird man zur THW Seite geleitet und aktuell informiert.  http://www.thw.de 

 

 

Wir sind sehr daran interessiert, wie andere Patenschaften dies alles geregelt haben und wünschen uns viele Informationen an unsere Mail-Adresse hilfe@lanka-online.com oder an unsere Telefonnummer 02163-89533.

 

Homepage  http://hilfe.lanka-online.com

 

Bitte schreiben Sie uns:  Roswitha und Jürgen Vatter, 41372 Niederkrüchten, Am Ringofen 64